Hundeschule Bellheim - Vertrauen aufbauen!
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
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PRESSEBERICHT:  
(Quelle: Rheinpfalz)

Besondere Begegnung mit Pitbull
Bellheim: Renate Faath bietet VHS-Kurse für Hundeerziehung an.

Stolze Besitzerin einer Schäferhündin konnte ich mich jetzt nennen. Eine arme Kreatur aus dem Tierheim gerettet. Aber irgendwie hatte ich mir das doch anders vorgestellt. Saß sie mit im Auto, konnte ich nicht mal nach dem Weg fragen. Vor lauter Bellen war nichts zu verstehen. Meine Bemühungen, dass der Hund parierte, funktionierten nicht. Sollten doch die Freunde recht behalten, die sagen, dass man einen Hund, dazu noch einen alten, aus dem Tierheim nicht mehr erziehen kann!?
Da las ich in der Zeitung, dass die VHS Bellheim einen Hundekurs anbietet, in dem diese Probleme gelöst werden sollen. Mehr als skeptisch meldete ich mich mit meiner Hündin an. Mein erster Termin war ein Schock. Meine Schäferhündin gemeinsam mit einem winzigen Yorkshire-Terrier, einem jungen Golden Retriever, einem verängstigten Collie, einem stürmischen Dackel und einem riesigen Bullterriere-Mischling. Konnte das gutgehen?
Die Leiterin des Kurses mit dem Titel "Mein Hund und Ich - Erziehungskurs für Hund und Hundehalter", Renate Faath, beseitigte meine Zweifel. Sie, die selbst Besitzerin von zwei Hunden mit Begleithundeprüfung ist, liebt die treuen Vierbeiner seit ihrer frühsten Jugend. Mit Liebe und Engagement widmet sie sich der sanften Art der Hundeerziehung.
Ihr großes Vorbild ist der Schweizer Experte Heini Müller, der sein Wissen auch an Hundebesitzer und -trainer in Deutschland weitergibt. Seine Theorie: Die Erziehung des Hundes basiert auf Partnerschaft, Respekt und Liebe, aber auch auf Gehorsamkeit und Unterordnung. Darauf baut Renate Faath ihre Kurse auf.
Schon nach der ersten Stunde hat man den Eindruck, einen Hund zu besitzen, der aufs Wort gehorcht. Mit Kommandos wie "Fuß", "Sitz" und "Platz" lernen die Hunde sich unterzuordnen. Renate Faath, zeigt dass der Hund keinerlei Gewalt vom Besitzer braucht. Nur Ruhe und Konsequenz sind nötig. Die Hunde lernen, sich gegenseitig zu akzeptieren und gehen aneinander vorbei, ohne sich beißen zu wollen. Faath erklärt uns, dass der Hund sich auf den "Herrn" und seine Kommandos konzentirert. Die Hunde werden "abgelegt" und bleiben liegen. Sie vertrauen ihrem Besitzer.
Ihrem Ziel, dass alle Hunde ohne Leine und ihre Menschen" auf einem Platz gemeinsam spielend sich bewegen, ist Faath in unserer Gruppe schon ein großes Stück näher gekommen. Nach anstregendem Training toben und tolen unsere Hunde über den Hundeplatz von Lingenfeld. Hier in Lingenfeld finden auch Faaths andere Kurse statt, unter anderem für Welpen.
Auf ihrem Weg zur Hundetrainerin hat Faath schon viele Nackenschläge - aber nur von Menschen - einstecken müssen. Sie hält nichts davon, dass Tiere nur zum Prestige oder als Modehund angeschafft werden. Die Besitzer vergessen zu oft, dass der Hund ein Lebewesen ist, meint sie.
Im Kurs übten wir das richtige Verhalten in Alltagssituationen, etwa die Begegnung mit Joggern oder Radfahrern. Aber auch das Laufen an der Leine wurde trainiert. Faath ging auf die Sorgen jedes Hundebesitzers ein und konzentrierte sich auf die Probleme jedes einzelnen Hundes. Mein Tierheimhund bellt nicht mehr im Auto, bleibt bei Fuß und gehorcht (manchmal auch erst aufs zweite Wort).
Zum Thema "Kampfhunde" teilt die Hundetrainerin mit vielen die Meinung, dass es nur an den Menschen liege, wie sich ein Hund entwickelt. Kein Hund sei von Natur aus bösartig. Übrigens: Auch Renate Faath hatte schon eine Begegnung der anderen Art mit einem Pitbull. Beim Spazierengehen im Bellheimer Wald kam das Tier schnell auf sie zugelaufen und sprang blitszchnell an ihr hoch. Der Pitbull biss aber nicht, sondern schleckte ihr übers Gesicht. Er hatte seine Trainerin schneller erkannt als sie ihn.
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